Historie

Die hohe Qualität von Sand und Kies werden regelmäßig überwacht. Die Ergebnisse kommunizieren wir transparent.

Historie der Kieswerke Löbnitz GmbH & Co. KG

Die Kieswerke Löbnitz GmbH & Co. KG  wurde 1992 ursprünglich als Beteiligungsunternehmen der DIRINGER & SCHEIDEL Bauunternehmung GmbH & Co. KG und der Ludwig & Jakob Götz GmbH & Co. KG  gegründet.

Heute gehören die Kieswerke Löbnitz als Tochtergesellschaft zu 100 Prozent zur  DIRINGER & SCHEIDEL Unternehmensgruppe (D&S) mit Hauptsitz in Mannheim, Niederlassungen in Dessau-Roßlau und Leipzig. Knapp 350 Hektar umfasst das derzeitige Areal, ca. 750.000 Tonnen Kiese und Sande in verschiedenen Körnungen – von Mauersand bis hin zum Grobkies – werden hier jährlich gefördert.

1996 erweiterte D&S das Leistungsspektrum der Gruppe mit der Gründung der Baustoffwerke Löbnitz GmbH & Co. KG am hiesigen Standort als Beteiligungsunternehmen. Die Vermarktung der im eigenen Werk produzierten und verpackten Poren- und Kalksandsteine sowie Sande, Quarze und Splitt erfolgt im Direktvertrieb an Bauunternehmen, Baumärkte und Baustoffhändler.

Wichtige Stationen in der Historie der Kieswerke

Der Beginn
Noch vor der Wende reiste Heinz Scheidel erstmals in die damalige DDR, auf der Suche nach Pferden für den Neckarauer Reitverein und nach Kutschen. Empfehlungen brachten ihn in das sehr bekannte Pferdedorf Löbnitz, 30 Autominuten von Leipzig entfernt. Zwar wurde es hier nichts mit Pferden oder Kutschen, doch Heinz Scheidel kam in Kontakt mit Vertretern der dortigen LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft), Herrn Martin Müller. Die LPG war zugleich Besitzerin mehrerer Kiesgewinnungsrechte.
Der Beginn
Der Aufbruch
Heinz Scheidel war sich mit Herrn Martin Müller bzgl. der Übernahme der ca. 50 Mitarbeiter schnell handelseinig. Auch sollten die zugunsten der LPG existierenden Gewinnungsreche auf D&S übergehen, um ein Kieswerk aufzubauen. Für die geplanten Kieswerke stand nun Grundlagenarbeit an: Hydrologisches Gutachten, Feststellung der Kiesqualität, die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern begann. Als Partner mit Kiesgewinnungs-Know-how stieg die Firma Götz (Neckarsteinach) in das Vorhaben mit ein.
Der Aufbruch
Der Produktionsstart
Die eigentliche Geburtsstunde der Kieswerke schlug 1991. Mit Hans-Jörg Nessler war ein erfahrener Mann mit allen Fragen zu Grund und Boden sowie zum Genehmigungsverfahren beauftragt worden. Das knapp 200 ha große Gelände zur Kiesgewinnung konnte nun "stückweise" erworben und zu einem Areal vereinigt werden. "130 Grundstückseigentümer teilten sich damals den Besitz und jeder Einzelne wurde von uns fair abgefunden", kann sich Heinz Scheidel noch gut an die freudestrahlenden Gesichter vieler Löbnitzer erinnern.
Der Produktionsstart
Der Aufschwung
Mit steigender Produktion blieb nur noch das Problem eines Notflugplatzes der Düsenjäger der nationalen Volksarmee zu lösen. Dessen knapp 3.000 m lange Bahn kreuzte teilweise das Gelände der Kieswerke. Für deren Nutzung zum Transport gab es zwar Sondernutzungsrechte, aber einem weiteren Abbau stand die Graspiste im Weg. Nach der Auflösung der Volksarmee-Luftwaffe im Jahr 1996 gelang es, das Gelände von den Eigentümern zu erwerben. Auf einen Schlag erhöhte sich die Fläche der Kieswerke um weitere 80 ha.
Der Aufschwung
Die Kieswerke heute
Mittlerweile gehören die Kieswerke zu 100% der DIRINGER & SCHEIDEL Unternehmensgruppe. Knapp 350 ha umfasst das Areal heute, 12 Mitarbeiter produzieren im Jahr ca. 750.000 Tonnen Kies und Sand in verschiedenen Ausprägungen - von Mauersand bis hin zum Grobkies. Kunden sind Transportbetonwerke, Baustoff- und Trockenmörtelwerke. Bis nach Berlin und Wittstock wird Löbnitzer Kies gefahren, bei Bedarf natürlich auch auf die eigenen Baustellen. Und in kleinen Verpackungseinheiten landen Produkte auch in Baumärkten.
Die Kieswerke heute